"Burscheider des Jahres" - von 2001 bis heute

Von 2001 – 2005 wurden jeweils eine Frau und ein Mann mit der Ehrenbezeichnung ausgezeichnet. Seit 2006 erhält pro Jahr nur noch ein/e Bürger/in diese Auszeichnung. Seit 2012 können auch Gruppen vorgeschlagen und ausgezeichnet werden.      

Burscheider des Jahres 2020:
Burscheider Tafel e. V.
Seit ihrer Gründung im Juni 2006 versorgt die Burscheider Tafel e. V. regelmäßig über 300 Personen mit Lebensmitteln. Ihr Ziel ist es, qualitativ einwandfreie Nahrungsmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können, an Menschen in Not zu verteilen. Die derzeit 80 ehrenamtlich tätigen Tafelmitarbeiterinnen und -mitarbeiter arbeiten motiviert und verantwortungsvoll, um die Not von Bedürftigen in Burscheid zu verringern. Dabei bestimmt jedes Teammitglied selbst den Zeitaufwand. Alle zwei Monate im Voraus werden der Abholplan mit den Adressen der anzufahrenden Lebensmittelspender und der Toureneinsatzplan für die Fahrerteams erstellt, ebenso die Einsatzpläne für die Sortier- und Ausgabeteams. Nachdem sich Ende März 2020 herausstellte, dass der wöchentliche Ablauf der Tafelausgabe mit Lebensmittel einsammeln, lagern, sortieren, umpacken und freitags auszugeben aufgrund von Covid-19 Risikogruppen bei Ehrenamtlichen und Kunden nicht mehr aufrecht zu erhalten war, wurde ein neues Konzept erarbeitet: Die Tafel führte coronabedingt einen Lieferdienst ein.Spontan hatte sich die Tafel dazu entschlossen, sämtliche Kunden der Tafel wöchentlich zu beliefern. Anders als die meisten Tafeln in NRW war die Burscheider Tafel während dieser ganzen Zeit nicht geschlossen.

Burscheider des Jahres 2019:
Organisationsteam des Vater-Sohn-Zeltlagers
Was vor vielen Jahren klein angefangen hat, hat sich insbesondere im letzten Jahrzehnt zu einem wahren Event entwickelt. 1985 fand das erste Vater-Sohn-Zeltlager statt. Seitdem wurde es von verschiedenen Organisatoren durchgeführt. Bereits seit 15 Jahren organisieren Bernd Steinbach und Ralf Kurth mit außerordentlichem Engagement das Vater-Sohn-Zeltlager gemeinsam. Im letzten Jahr haben rund 170 Väter und Söhne aus Burscheid und der Umgebung teilgenommen. Ein absolutes Highlight, welches im Vorfeld mit viel organisatorischem und logistischem Aufwand verbunden ist. Bevor die Zelte aufgeschlagen werden können, haben die beiden Organisatoren eine Menge zu tun. Um einen geeigneten Zeltlagerplatz zu finden, müssen Plätze gesucht, besichtigt und Gespräche geführt werden. Nicht immer eine ganz so leichte Aufgabe, da man nicht weiß, wie viele Väter und Söhne sich anmelden. Ist ein ausreichend großer Platz gefunden, müssen die Anmeldungen festgestellt werden. Dabei ist jeder herzlich willkommen, denn weder das Alter noch die Nationalität spielt beim Vater-Sohn-Zeltlager eine Rolle. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist der Aufwand für den Kauf und den Transport der benötigten Lebensmittel. Aufgrund der Menge ist für Lebensmittel und Küchengeräte ein LKW erforderlich. Auch die anschließende Abrechnung der Kosten gegenüber den Teilnehmern wird vorbildlich und akribisch von den beiden Organisatoren durchgeführt. Damit auch der Spaß nicht zu kurz kommt, werden verschiedene Angebote zur Freizeitgestaltung sorgfältig in monatelanger Kleinarbeit vorbereitet. Zudem sorgen eine aufblasbare Fußball-Dartwand, ein Swimming Pool, Fußballspiele und ein Nagelbalken für den Spaß in der Gruppe. Traditionell gehört auch ein permanentes Lagerfeuer dazu.

Burscheider des Jahres 2018:
Mittwochsgruppe des Vereins zur Förderung der Lambertsmühle
Seit 1995, seit Gründung des Fördervereins Lambertsmühle, hat die Mittwochsgruppe des rührigen Vereins die Mühle zu dem Schmuckstück und Vorzeigeobjekt hergerichtet, auf das die Stadt Burscheid und alle Bürger zu Recht mit viel Stolz blicken. In unzähligen Arbeitsstunden haben die fleißigen Helfer die Mühlengebäude und die gesamte Einrichtung auf Hochglanz gebracht (Erneuerung Mühleneinrichtung und Mühlrad, u. v. m.). Der zum Hofensemble gehörende Garten ist in der traditionellen Form wieder entstanden und wird sorgfältig gepflegt. Regelmäßig jeden Mittwoch trifft sich die Arbeitsgruppe, denn die Pflege eines solchen Denkmals erfordert viel Aufwand. Mit großem Einsatz, ganz viel Herzblut, Heimatliebe, unbezahlbarem Engagement und menschlichem Zusammenhalt hat es die Mittwochsgruppe um den Vorsitzenden des Vereins, Armin Busch, fertig gebracht, im Laufe der Jahre die testamentarische Auflage, in der historischen Mühlenanlage ein Heimatmuseum einzurichten („Vom Korn zum Brot“) mit Bravur zu erfüllen. Aufgrund dieser herausragenden Leistung und für unzählige Arbeitsstunden. für die über die Stadtgrenzen von Burscheid hinaus bekannte Sehenswürdigkeit wurde die „Mittwochsgruppe“ zum „Burscheider des Jahres“. 

Burscheiderin des Jahres 2017:
Ingeborg Kaftan  

Burscheider des Jahres 2016:
Grüne Damen und Herren im evangelischen Altenzentrum Burscheid

Burscheider des Jahres 2015:
Freiwillige Feuerwehr Burscheid

Burscheider des Jahres 2014:
Team der ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und -helfer des Ökumenischen Hospiz Hausbetreuungsdienst Burscheid e. V. (ÖHHB)

Burscheider des Jahres 2013:
Herr Otto Mücke

Burscheider des Jahres 2012:
Team der Bürgerbusfahrerinnen und -fahrer

Burscheiderin des Jahres 2011:
Frau Ursula Simon

Burscheider des Jahres 2010:
Herr Keimpe Grijpstra

Burscheiderin des Jahres 2009:
Frau Barbara Schaaf

Burscheider des Jahres 2008:
Herr Martin Heykants

Burscheider des Jahres 2007:
Herr Walter Kolbe

Burscheiderin des Jahres 2006:
Frau Carmen Lienke-Blumberg

Burscheiderin des Jahres 2005:
Frau Hanni Dreyer

Burscheider des Jahres 2005:
Herr Fritz Jansen

Burscheiderin des Jahres 2004:
Frau Thekla Glasow

Burscheider des Jahres 2004:
Herr Lothar Schneider

Burscheiderin des Jahres 2003:
Frau Sigrid Hentschel

Burscheider des Jahres 2003:
Herr Friedel Widdig

Burscheiderin des Jahres 2002:
Frau Ulrike Hanke

Burscheider des Jahres 2002:
Herr Günter Dreyer

Burscheiderin des Jahres 2001:
Frau Ilse Kupsch

Burscheider des Jahres 2001:
Herr Bernhard Lemmen

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