Tiefbauarbeiten am Bachdurchlass Kotten

Zufahrtsstraßen ab kommenden Wochenende gesperrt

 Arbeiten am Bachdurchlauf Kotten (Quelle: TWB)

Arbeiten am Bachdurchlauf Kotten (Quelle: TWB)

Feuersalamander

Um die für den Feuersalamander geeigneten Lebensräume zu erhalten, wird am Bachdurchlass Kotten mit Rücksicht gebaut.

Die vorbereitenden Arbeiten an der Einleitungsstelle am Bachdurchlass Kotten sind abgeschlossen. Ab Montag den 18. Januar beginnen die eigentlichen Tiefbauarbeiten. Gegebenenfalls werden noch im Bereich der steilen Böschung des Panorama-Radweges Bäume gefällt oder stark eingekürzt, wenn sie für die Bauarbeiten und das spätere Becken eine Gefährdung darstellen.

Für diese Arbeiten werden bereits zum kommenden Wochenende (16./17. Januar) Halteverbotsschilder in den Zufahrtsstraßen zur Baustelle aufgestellt, damit diese rechtzeitig für Montag aktiv sind.

Betroffen ist die Zufahrt ab der Brücke Ösinghausener Straße/Zufahrt Kotten, die Straße Kotten bis zum Abzweig Niklaus-Ehlen-Weg und der Niklaus-Ehlen Weg selbst bis zur Baustelle im Geländetiefpunkt.

Das gesamte Baufeld wird großräumig mit einem Bauzaun abgezäunt.

Die betroffenen Anlieger werden mit einem Informationsschreiben über die Maßnahme informiert.

Die Technischen Werke Burscheid (TWB) bitten bzgl. der verkehrlichen Einschränkungen um Verständnis.

Für Fragen steht Herr Grauvogel von den TWB unter Tel. 02174 7878404 zur Verfügung.


Bauen mit Rücksicht

Die Baustelle zur Sanierung der Einleitungsstelle in Kotten  wird in ökologischer Hinsicht durch eine zusätzliche ökologische Bauleitung begleitet. Dies dient dem Schutz der natürlichen Ressourcen und dem Erhalt der heimischen Tier und Pflanzenwelt.

Bei dem hier vorhandenen Feuchtbiotop in Waldrandlage gilt die Aufmerksamkeit insbesondere dem Erhalt von geeigneten Lebensräumen für Feuersalamander (Salamandra salamandra) und anderer Amphibien (Frösche, Kröten, Molche).

Die Baustelle wird zum Schutz vor Einwanderung dieser Arten mit einem Amphibienschutzzaun umgeben. Bitte belassen sie den Zaun an seinem Standort.

Sollten Sie außerhalb des Zauns Amphibien finden, berühren Sie sie nicht und halten Sie Hunde von den Tieren fern. Die Amphiben umwandern selbstständig das Baufeld und suchen sich neue Verstecke.

Die Baustelle darf nur nach vorheriger Anmeldung mit desinfizierten Schuhen betreten werden, um die Einschleppung eines für Amphibien gefährlichen Pilzes in den Boden zu verhindern.

Der besonders geschützte Feuersalamander wird durch diesen Pilzerreger zunächst geschwächt und stirbt anschließend, da die Haut sich durch den Befall zersetzt. Da der Pilz an verschiedenen Gewässern in der Umgebung bereits aufgetreten ist, soll über die Desinfektion von Schuhwerk und Baufahrzeugen eine Übertragung auf diesen Lebensraum verhindert werden. Auch andere Amphibienarten sind durch diesen und ähnliche Pilzkrankheiten gefährdet.

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.lanuv.nrw.de/natur/artenschutz/amphibienkrankheiten/

 

Quelle: Pressemitteilung der Technischen Werke Burscheid vom 14.01.2021

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