Senioren- und Pflegeberatung bleibt in städtischer Hand

Bürgermeister von Burscheid, Leichlingen und Wermelskirchen setzten sich gemeinsam dafür ein - Zusage verhandelt

Burscheider Senioren- u. Pflegeberaterinnen Cosima Schächinger und Ute Scharf (Quelle: Stadt Burscheid/B.-W.)

Burscheider Senioren- u. Pflegeberaterinnen Cosima Schächinger und Ute Scharf (Quelle: Stadt Burscheid/B.-W.)

Die Senioren- und Pflegeberatung sollte, wenn es nach den Vorstellungen des Rheinisch-Bergischen Kreises ginge, nur noch zentral vom Kreis wahrgenommen werden. Dies war Ende letzten Jahres bekannt geworden und auf heftigen Widerstand in den Städten Burscheid, Leichlingen und Wermelskirchen gestoßen.

Senioren- und Pflegeberatung weiterhin in kommunaler Hand
In einer gemeinsamen Videokonferenz mit Landrat Stefan Santelmann und dem Sozialdezernenten des Kreises, Markus Fischer haben die Bürgermeister der Städte Burscheid, Leichlingen und Wermelskirchen am Mittwoch (23.09.) die Zusage verhandelt, dass die Senioren- und Pflegeberatung weiterhin in kommunaler Hand und Regie bleibt. In weiteren Gesprächen mit den Verantwortlichen des Kreises werden rechtliche Fragen, die Finanzierung und das Qualitätsmanagement im Detail abgestimmt. Die Vereinbarung ist von dem gemeinsamen Verständnis getragen, diese Themen zur Zufriedenheit aller Beteiligten zu lösen.

Zunehmende Bedeutung
Die örtliche Senioren-, Pflege- und Wohnberatung hat in den letzten  Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. So stehen in Burscheid zwei kompetente Beraterinnen, Cosima Mai und Ute Scharf, den Seniorinnen, Senioren und Betroffenen für ihre Fragen und Nöte direkt vor Ort zur Verfügung. Das hilfreiche  und vor allem ortsnahe Angebot wird sehr dankbar angenommen. Mit Blick auf den demografischen Wandel wird gerade dieses Thema immer wichtiger werden.

Statt das erfolgreiche Angebot weiterhin in den Rathäusern der Städte zu belassen, war der Plan, über einen Mitarbeiter-Pool des Rheinisch-Bergischen Kreises Sprechstunden an vereinzelten Tagen in den Städten anzubieten. Eine Verschlechterung des etablierten Bürgerservices, den die Städte im Nordkreis
(Leichlingen, Wermelskirchen und Burscheid) so nicht hinnehmen wollten. Gemeinsam haben sie sich deshalb für den Erhalt der Senioren- und Pflegeberatung vor Ort eingesetzt.

„Gegen die engagierte und gut vernetzte Arbeit der Kolleginnen und Kollegen vor Ort kann eine Zentralisierung der Aufgabe nicht im Ansatz Bestand haben“, sind sich die Bürgermeister Frank Steffes (Leichlingen), Stefan Caplan (Burscheid) und Rainer Bleek (Wermelskirchen) einig.

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