Impfzentrum für den Rheinisch-Bergischen Kreis entsteht in der RheinBerg Galerie in Bergisch Gladbach

gute infrastrukturelle Voraussetzungen vorhanden

Spritze und Serum

Bild von Arek Socha auf Pixabay

Rheinisch-Bergischer Kreis. Das Impfzentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises wird in der RheinBerg Galerie (Hauptstraße 131 in Bergisch Gladbach) errichtet. Hier wird der Rheinisch-Bergische Kreis die Räumlichkeiten nutzen, in denen bis vor kurzem ein Elektronikmarkt angesiedelt war. Die Verantwortlichen der von Landrat Stephan Santelmann eingerichteten Projektgruppe haben heute gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und dem Gebäudemanagement sowie der Betriebsmedizin der Kreisverwaltung die Räumlichkeiten gründlich inspiziert. Man ist übereinstimmend zu dem Ergebnis gekommen, dass dieser Standort die durch das Land Nordrhein-Westfalen gestellten Anforderungen an ein zentrales Impfzentrum am besten erfüllt.

Die RheinBerg Galerie bietet eine verkehrsgünstige Anbindung an den ÖPNV – Busbahnhof und S-Bahnhof liegen in unmittelbarer Nähe. Auch Parkgelegenheiten sind im fußläufigen Umfeld ausreichend vorhanden. Lastenaufzug, Personenaufzug, Rolltreppen, separates Treppenhaus, falls erforderlich auch separate Eingänge und Zulieferungsmöglichkeiten sind vorhanden, die hygienischen Anforderungen können sichergestellt werden und die bereits vorhandene Infrastruktur des Gebäudes kann genutzt werden, z. B. Sanitäreinrichtungen, IT- und Telefonanschlüsse. Barrierefreiheit ist gewährleistet. Die Gebäudesicherheit ist gegeben und ein Sicherheitsdienst ist vorhanden. Das Impfzentrum soll jetzt kurzfristig eingerichtet werden, damit die Logistik bereits steht, wenn klar ist, wann es mit den ersten Impfungen losgehen kann.

Nach den Plänen des Landes soll es zunächst 53 Impfzentren in NRW geben, in jedem Kreis und in jeder kreisfreien Stadt eines. Betrieben werden sollen die Impfzentren durch die Kassenärztliche Vereinigung (KV), die das medizinische Fachpersonal zur Verfügung stellt und die Impfungen organisiert. Auch die Terminvergaben sollen über die KV organisiert werden.

Nach dem derzeitigen Informationsstand verfolgt das Land NRW einen Zwei-Stufen-Plan, der ab dann umgesetzt werden soll, wenn der Impfstoff die Zulassung erhalten hat. In einer ersten Phase sollen mobile Impfteams die Alten- und Pflegeeinrichtungen bzw. die in häuslicher Umgebung lebenden Vorerkrankten aufsuchen. Im Impfzentrum sollen zunächst nur die mobilen Angehörigen der sogenannten vulnerablen Gruppen sowie die Angehörigen der Berufsgruppen die zur kritischen Infrastruktur zählen geimpft werden. Daher soll ein Impfzentrum zunächst vorrangig für die mobilen Impfteams als Start- und Zielpunkt dienen.

In einer zweiten Phase plant das Land, dass die allgemeine Bevölkerung ab Sommer des nächsten Jahres durch die jeweiligen Hausärzte geimpft werden kann. Sobald diese Phase erreicht ist, ist ein Impfzentrum nicht mehr erforderlich.

Zweites Impfzentrum im nördlichen Kreisgebiet in Planung
Landrat Stephan Santelmann hat bereits jetzt die Initiative ergriffen für einen möglichen zweiten Standort im nördlichen Kreisgebiet. „Ob in einer späteren Phase ein zweites Impfzentrum eingerichtet werden kann, mit Rücksicht auf die Erreichbarkeit für die Kreisbevölkerung, werde zu gegebener Zeit erneut zu besprechen sein“, lauten die Signale aus Düsseldorf.

„Wir haben ein zweites Impfzentrum bereits in der Planung und sobald es grünes Licht vom Land dafür geben sollte, werden wir das auch umsetzen“, so Landrat Stephan Santelmann, „bis dahin bin ich erst einmal froh, dass wir mit der RheinBerg Galerie eine sehr gute Lösung für den Start gefunden haben.“


Quelle: Pressemitteilung des Rheinisch-Bergischen Kreis vom 07.12.2020

Seite übersetzen

Unsere Werbepartner vor Ort