Geräte für den Schulunterricht während der Pandemie

Nickut Catering spendet an das Jugendbüro Burscheid

Bürgermeister Stefan Caplan, Uwe Nickut von Nickut Catering und Christian Riehl vom Jugendbüro Burscheid (von links) freuen sich, dass sie Schülern während der Pandemie mit acht Tablets dabei helfen können, am Unterricht teilzunehmen.

Bürgermeister Stefan Caplan, Uwe Nickut von Nickut Catering und Christian Riehl vom Jugendbüro Burscheid (von links) freuen sich, dass sie Schülern während der Pandemie mit acht Tablets dabei helfen können, am Unterricht teilzunehmen.

Es herrscht Hektik in den Schulen und bei den Familien Zuhause. Der Schulunterricht findet wieder auf Abstand statt. Video-Konferenzen und Online-Plattformen wie Moodle oder Teams ersetzen das Klassenzimmer. Vermutlich noch über den Januar hinaus werden auch die Burscheider Schüler nur digital mit ihren Lehrern in Kontakt stehen.

Das ist brenzlig für die Kinder, deren Familien kaum mit digitalen Endgeräten ausgestattet sind. „Manche Familien haben nur ein Handy. Das klappt dann natürlich gar nicht, wenn drei Geschwister damit beim Online-Schulunterricht mitmachen sollen“ erklärt Christian Riehl. Er arbeitet als Bildungs- und Teilhabeberater für die Katholische Jugendagentur LRO im Jugendbüro Burscheid. Seit neun Jahren unterstützt er benachteiligte Kinder und Jugendliche dabei, die Bildung zu erhalten, die sie brauchen, um ihre Chancen in unserer Gesellschaft zu ergreifen. Er kennt die Lage.

„Ohne Computer oder Tablets gehen die Kinder während der Schulschließung mehr oder weniger unter. Die nehmen dann nicht am Video-Unterricht teil und sind für die Lehrer nicht erreichbar.“ Christian Riehl hat das bereits im Frühjahr 2020 erlebt. „Das wollen wir auf jeden Fall vermeiden. Wir wollen nicht, dass die Kinder so abgehängt werden. Sie verpassen ja nicht nur den Schulstoff. Sie sind während der Pandemie richtig ausgeschlossen.“

Darum kommt die Spende der Firma Nickut Catering genau zur richtigen Zeit. Durch Bürgermeister Stefan Caplan hat Uwe Nickut von der Situation vieler Familien in Burscheid erfahren. „Da stand für mich fest: Ich möchte den Schülern helfen. Viele von ihnen beliefere ich ja auch mit dem Schulessen“, berichtet der Unternehmer.

Durch seine Spende konnte die Katholische Jugendagentur LRO für das Jugendbüro Burscheid acht Tablets anschaffen. „Jetzt wird mit dem Ganztag der Johannes-Löh-Gesamtschule abgesprochen, welche Familien die Tablets erhalten. Und dann geht’s los“, freut sich Christian Riehl. Sobald sie die Geräte haben, können die Kinder in den Video-Konferenzen zusammen mit ihren Mitschülern lernen. Sie können ihre Hausaufgaben ins Tablet eingeben und digital an ihre Lehrer schicken. Sie sind dann wieder mit im Boot.

Über die Katholische Jugendagentur Leverkusen Rheinberg Oberberg gGmbH
Die Katholische Jugendagentur Leverkusen Rheinberg Oberberg gGmbH (KJA LRO) stärkt junge Menschen im Alter von 6-30 Jahren. Sie ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und gemeinnützig. Sie engagiert sich in ihren über 50 Einrichtungen und Projekten, wie z.B. Jugendzentren, Betreuungsangeboten an Grund- und weiterführenden Schulen, Beratungsstellen oder den Angeboten im Bereich der stationären Jugendhilfe. Durch ihre regionale Ausrichtung möchte die KJA LRO verlässliche und nahbare Ansprechpartnerin vor Ort sein. Ihre Maßnahmen und Projekte konzipiert und realisiert sie daher nach dem, was junge Menschen für ihre Entwicklung brauchen. Dazu beschäftigt sie 400 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und schätzt die Zusammenarbeit mit vielen engagierten Ehrenamtlern. Die KJA LRO hat den Anspruch, die christlichen Werte der Humanität und Liebe in ihre Arbeit zu integrieren und im Leben der ihr anvertrauten Kinder und Jugendlichen spürbar zu machen.
 

Quelle: Pressemitteilung der Katholischen Jugendagentur Leverkusen, Rhein-Berg, Oberberg gGmbH vom 13.01.2021

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