Erhöhung der Grundsteuer ab dem 1. Januar 2023

Weiterhin niedrigste Grundsteuer im Kreisvergleich

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Zum 1. Januar 2023 wird der Hebesatz für die Grundsteuer B auf 495 v. H. angehoben. Dies hat der Rat der Stadt Burscheid in seiner Sitzung am 17. November 2022 mit der 2. Änderung der Satzung über die Festsetzung der Steuerhebesätze (Hebesatzsatzung) der Stadt Burscheid einstimmig beschlossen.

Es handelt sich dabei um die erste Erhöhung nach 2016. Seitdem lag der Hebesatz für die Grundsteuer B in Burscheid unverändert bei 480 v. H.

Die Grundsteuer B wird auf bebaute und bebaubare Grundstücke erhoben und von den Eigentümern bezahlt. Die durchschnittliche Mehrbelastung der Wohn-Eigentümer liegt jährlich bei ca. 8 Euro für eine Eigentumswohnung und bei ca. 11 Euro für ein Einfamilienhaus.

Niedrigste Grundsteuer im Rheinisch-Bergischen Kreis
Auch nach der Erhöhung des Hebesatzes für die Grundsteuer B hat Burscheid im kreisweiten Vergleich unter Einbeziehung der Stadt Leverkusen den niedrigsten Hebesatz der Grundsteuer B.

Grundsteuer wichtige Einnahmequelle für Burscheider Haushalt
Die Grundsteuer ist neben der Gewerbesteuer die wichtigste Einnahmequelle der deutschen Städte und Gemeinden. Die Höhe der Steuer wird von den Kommunen über Hebesätze festgelegt. Das Land Nordrhein-Westfalen legt allerdings für kreisangehörige Städte und Gemeinden einen fiktiven Hebesatz fest, der sich auf Schlüsselzuweisungen nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz auswirkt.

Ab 2023 liegt dieser fiktive Hebesatz des Landes für die Grundsteuer B bei 493 v. H. – also höher als der Burscheider Hebesatz von 2016 mit 480 v. H. Ohne die moderate Grundsteuererhöhung würden die Schlüsselzuweisungen an die Stadt Burscheid also unter Annahme höherer Einnahmen aus der Grundsteuer B berechnet, als tatsächlich erzielt werden. Die Stadt Burscheid ist daher gehalten, die Grundsteuer B auf 495 v. H. anzuheben.

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