Corona: Schutzmaskenpflicht in NRW

Bürgermeister Caplan begrüßt einheitliche Regelung

selbstgenähte Schutzmaske

Neben Einwegmasken erfüllen auch selbstgenähte Stoffmasken, Schals, Loops und Tücher die Maskenpflicht.

Ab Montag, 27. April 2020 ist das Tragen von Mund-Nase-Schutzmasken bzw. - Bedeckungen beim Einkaufen, z. B. in Einzelhandels-geschäften, Banken, Möbelhäusern, und im öffentlichen Bus- und Bahnverkehr für alle verpflichtend. Das hat die nordrhein-westfälische Landesregierung jetzt entschieden und damit eine klare Handhabung festgelegt.

Bürgermeister Stefan Caplan begrüßt die einheitliche Regelung zur Maskenpflicht: „Ich habe mich frühzeitig für eine einheitliche Regelung auf Kreisebene ausgesprochen und bin froh, dass es jetzt eine landeseinheitliche Vorgabe gibt, im öffentlichen Raum einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Einzellösungen hätten keinen Sinn ergeben. Die Gesundheit ist ein wichtiges Gut, daher appelliere ich an alle Burscheiderinnen und Burscheider, insbesondere da, wo der Abstand von 1,5 Metern schwer einzuhalten ist, eine Alltagsmaske zu tragen. Nur so können wir es schaffen, die Corona-Pandemie einzudämmen“.

Konsequent Abstand halten und Hygieneregeln beachten
Die Maskenpflicht gilt für alle Erwachsenen, Jugendlichen und Kinder. Es kommt nicht darauf an, eine medizinische Maske zu tragen. Auch einfache Einwegmasken, selbstgenähte Stoffmasken, Schals, Loops und Tücher helfen, Infektionen nicht weiter zu verbreiten. Einen sicheren Schutz bietet das Tragen von Masken allerdings nicht, wenn nicht auch die Mindestabstände eingehalten werden.

Nach Experten-Auffassung kann auch das Tragen von Alltagsmasken dazu beitragen, das Infektionsrisiko zu reduzieren. Das wichtigste Mittel zur Begrenzung des Corona-Virus bleibt: Abstand halten und die konsequente Einhaltung von Hygieneregeln.

Wir alle sind gefordert, die Maskenpflicht einzuhalten
Immer mehr Menschen tragen im Alltag bereits freiwillig einen Mund-Nasen-Schutz. Noch unklar ist, welche Konsequenzen ein Verstoß gegen die Maskenpflicht haben wird. Die Regelungen des Landes Nordrhein-Westfalen dazu werden in Kürze erwartet.

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