Antrag an Ministerpräsident Laschet gestellt

Burscheid strebt pragmatisches Test- und Öffnungskonzept nach dem „Tübinger Modell“ an

 

Schild "geöffnet"

„Wir brauchen andere Methoden bei der Bekämpfung der Pandemie“, so hatte es Ministerpräsident Armin Laschet am Mittwoch (24.03.) in der Rede vor dem Landtag formuliert und dabei auf das sogenannte „Tübinger Modell“ verwiesen. Die Grundidee dieses Modells ist, durch intensiven Einsatz von Schnelltests „Freiheiten“ wieder zu ermöglichen.

Ministerpräsident Laschet angeschrieben
Noch am selben Abend hat Bürgermeister Stefan Caplan den Ministerpräsidenten des Landes NRW angeschrieben und den Antrag gestellt, auch Burscheid als Modellkommune in Betracht zu ziehen. Zuvor hatte er diesen Schritt mit allen Ratsfraktionen und einigen Unternehmern besprochen.

„Wir geben uns in Burscheid große Mühe, sorgsam mit der Situation umzugehen und überall dort, wo es möglich ist, versuchen wir pragmatisch der weiteren Entwicklung des Virus entgegenzuwirken“, fasst Caplan zusammen. Dabei betont er, dass alle Fraktionen im Rat der Stadt geschlossen hinter einem solchen Vorgehen, wie es in Tübingen bereits praktiziert wird, stehen. Im Einvernehmen mit dem Land NRW ist es das Ziel für Burscheid, das Modellprojekt umzusetzen, um so für die Menschen und die Unternehmen vor Ort Perspektiven zu schaffen.

„Wir hoffen sehr, für dieses Modellprojekt ausgewählt zu werden. Die Anwendung kann ein Baustein sein, unseren Bürgerinnen und Bürgern sowie dem örtlichen Einzelhandel, dem Hotel- und Gastronomiegewerbe aber auch der Kultur eine positive Perspektive zu vermitteln“. 

So soll das Projekt „Öffnen mit Sicherheit“ in Tübingen funktionieren:

  • Menschen können sich in extra eingerichteten Testzentren auf das Corona-Virus testen lassen und bekommen bei negativem Befund ein tagesaktuelles Testzertifikat.
  • Dieses Testzertifikat ermöglicht sozusagen den Eintritt in Geschäfte und Co.
  • Der Einzelhandel hat, genauso wie Friseure und körpernahe Dienstleistungen, geöffnet.
  • Die Außengastronomie sowie Kulturbetriebe und Kinos haben unter Hygieneauflagen geöffnet.

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