Bergischer FahrradBus:

Die Saison startet am kommenden Samstag, 9. April

Bergischer FahrradBus

Stellten das gemeinsame Angebot "Bergischer FahrradBus" vor: Oberbürgermeister Uwe Richrath, wupsi-Geschäftsführer Marc Kretkowski, Elke Reichert, Dezernentin Umwelt, Mobilität, Bau, Rheinisch-Bergischer Kreis, RVK-Niederlassungsleiter Gregor Mauel, Ralf Uttich, Fahrradbeauftragter Stadt Leverkusen, Jens Eichner, Geschäftsführer Zweckverband Naturpark Bergisches Land, DasBergische-Geschäftsführer Tobias Kelter, OVAG Betriebsleiter Sami Dinc. Bildquelle: Stadt Leverkusen

Seit fünf Jahren sind Radtouren bis weit ins Bergische Land möglich, ohne allzu viele Höhenmeter mit Muskelkraft überwinden zu müssen, denn seitdem verbindet der Bergische FahrradBus den Bahnhof Leverkusen-Opladen mit seinem Pendant in Marienheide. Er sammelt müde Radlerinnen und -radler mit ihren Rädern entlang des „Panorama-Radwegs Balkantrasse“ sowie des „Bergischen Panorama-Radwegs“ ein und stoppt dafür in Pattscheid, Burscheid, Wermelskirchen, Hückeswagen und Wipperfürth. Die Linie 430 pendelt darüber hinaus zwischen Bergisch Gladbach und Burscheid und nimmt an den Wochenenden ebenfalls Räder mit.

„Gerade der Leverkusener Abschnitt der Balkantrasse ist landschaftlich wunderschön“, sagt Oberbürgermeister Uwe Richrath. „Von der Trasse aus haben alle Radlerinnen und Radler Landschaftsausblicke über Täler und Hügel, über Wiesen und Felder, gesäumt mit Laub- und Nadelwäldern. So stadtnah erwartet gerade in Leverkusen das wohl niemand.“ Ein Erfolg ist der Bergische FahrradBus deshalb schon von Beginn an, denn die Tourstrecken zeigen, wie reizvoll die Naherholung in der Region ist. Der Bergische FahrradBus ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Leverkusen, des Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreises sowie der Verkehrsunternehmen RVK GmbH, wupsi GmbH und OVAG mbH. Über kommunale Grenzen hinweg leistet der Bergische FahrradBus einen wichtigen Beitrag für die Freizeitmobilität.

Der Fahrradanhänger des Busses bietet Platz für insgesamt 16 Räder, auch E-Bikes. Darüber hinaus können auch noch bis zu vier Fahrräder im Bus abgestellt werden. Der Bus kann aber auch von Fahrgästen ohne Fahrrad genutzt werden und bietet zum Beispiel Anschlüsse an die Wege des Bergischen Wanderlandes. Die Bushaltestellen liegen nicht weit vom Radweg entfernt, die Verbindungswege dahin sind mit eigenen Markierungszeichen versehen. Das Wegemanagement wird vom Zweckverband Naturpark Bergisches Land im Auftrag der Kreise durchgeführt. Von den Bushaltestellen besteht in Leverkusen-Opladen überdies Regionalbahn-Anschluss nach Köln und Wuppertal, in Marienheide wiederum nach Köln und Lüdenscheid. Von Bergisch Gladbach gibt es regelmäßige Verbindungen mit der S11 nach Köln und Düsseldorf.

„Die Verknüpfung von Bergischem FahrradBus und dem Regionalen Schienennetz macht am Wochenende sehr ausgedehnte Touren möglich“, so Marc Kretkowski, Geschäftsführer der wupsi. „Diese Erfahrung hilft auch den Mobilitätskonzepten der Kommunen, die verstärkt auf Radverkehr und Modal-Split setzen.“ Der Bergische FahrradBus hat sich als saisonales Freizeitangebot vom Frühjahr bis Allerheiligen etabliert. Die Fahrgastzahlen sind nach der Betriebsaufnahme zunächst kontinuierlich bis auf 4.500 gestiegen, coronabedingt jedoch in den vergangenen zwei Jahren gesunken.

In Leverkusen steigen die meisten Fahrgäste ein
In Richtung Marienheide sind im Betriebsjahr 2021 die meisten Fahrgäste (602) direkt in Leverkusen eingestiegen. Ebenfalls gut nachgefragt war der Einstieg in Burscheid mit insgesamt 110 Fahrgästen. Die meisten aussteigenden Fahrgäste verteilen sich in dieser Fahrtrichtung auf die Haltestellen Marienheide Busbahnhof (423 Aussteiger) und Hückeswagen (115 Aussteiger). In Fahrtrichtung Leverkusen-Opladen stiegen auf das gesamte Betriebsjahr 2021 gesehen die meisten Fahrgäste in Hückeswagen-Bahnhofstr. (93 Einsteiger) ein. Am Start der Linie am Busbahnhof in Marienheide stiegen 76 Fahrgäste ein. Am Endpunkt der Linie in Leverkusen-Opladen stiegen mit 153 Fahrgästen die meisten aus. „Das zeigt, dass die meisten Gäste tatsächlich die gesamte Strecke zwischen Leverkusen und Marienheide mit dem Rad erkunden und den Bergischen FahrradBus als Shuttle für den Hin- bzw. Rückweg nutzen“, freut sich Tobias Kelter, Geschäftsführer von Das Bergische. „Das Konzept geht also auf, und wir können durch die Kombination aus Bergischen Panorama-Radwegen und Bergischem FahrradBus vielen Rad fahrenden Gästen eine entspannte Tour zwischen Rhein und oberbergischen Talsperren ermöglichen.“

Angesichts der künftig weitgehend wegfallenden Corona-Regeln rechnen die Aufgabenträger Stadt Leverkusen, Oberbergischer Kreis sowie Rheinisch-Bergischer Kreis gemeinsam mit den drei Verkehrsunternehmen RVK GmbH, wupsi GmbH und OVAG mbH wieder mit einer deutlich größeren Nachfrage. Erfolgreich ist das Konzept in jedem Fall: „Die Busse kommen auch der Gastronomie und der Wirtschaft in der Region zugute, und die lokalen Sehenswürdigkeiten profitieren vom Tourismus“, so Oberbürgermeister Uwe Richrath. „Gerade in den vergangenen zwei Pandemiejahren haben wir alle gespürt, wie wichtig kleine Fluchten aus dem Alltag sind. Für diese Erlebnisse ist das Konzept des Bergischen Fahrradbusses ideal.“

Preise und Fahrtzeiten:

Der Fahrpreis richtet sich nach dem VRS-Tarif. Ergänzend zum EinzelTicket muss ein FahrradTicket erworben werden. Je nach Mitnahmeregel kann das Angebot für VRS-Abo-Inhaber (z.B. Jobticket) sogar kostenlos sein. Dort empfiehlt es sich, in die Mitnahmeregeln des jeweiligen Tickets zu gucken.

Die Bergischen FahrradBusse verkehren samstags, sonntags und an Feiertagen zwischen 9:00 und 18:00 bzw. 20:00 Uhr vom 9. April und bis zum 1. November 2022. In den Bussen gelten die Hygieneregeln der aktuellen Coronaschutzverordnung.

Weitere Informationen

zum Bergischen FahrradBus, zum Fahrplan und zu Fahrtzeiten finden Interessierte im Internet: www.bergischerfahrradbus.de. Dort werden auch Tourenvorschläge gemacht, zu denen einzelne Flyer heruntergeladen werden können.


Quelle: Presseinformation der Stadt Leverkusen vom 06.04.2022

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