Aufforstung von städtischen Waldflächen im Eifgental

Wiederaufforstungsmaßnahmen mit Fördermitteln

Wald

Wegen der Extremwetterlagen in den letzten Jahren sind auch städtische Waldflächen nicht vom Borkenkäferbefall verschont geblieben. Betroffen sind Flächen von ca. 5,73 Hektar im Eifgental. Im vergangenen Jahr musste deshalb vom zuständigen Forstamt des Landesbetriebs Wald und Holz eine Fläche von 3,9 Hektar abgeholzt werden. Das Käferholz konnte so noch einigermaßen wirtschaftlich dem Markt zugeführt werden. Für die Forstarbeiten musste die Stadt dank Maßnahmenförderung nur noch einen Eigenanteil von rund 1.870 Euro aufbringen; rund 7.470 Euro kamen dafür vom Land NRW.

Damit keine kahlen Stellen im Eifgental zurückbleiben soll wieder aufgeforstet werden. Die Kosten für Aufforstung und Flächenräumung sind mit rund 43.500 Euro angesetzt und sollen zum größten Teil aus beantragten Fördermitteln gezahlt werden. Die Anträge nach den entsprechenden Richtlinien des Landes zur Förderung von Maßnahmen zur Bewältigung der Folgen extremer Wetterereignisse und zur Förderung forstlicher Maßnahmen sind in Zusammenarbeit mit dem für Burscheid zuständigen Forstamt bereits gestellt. Es wird mit einer Förderung in Höhe von insgesamt 31.800 Euro gerechnet. Darüber hinaus wird aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung eine einmalige Flächenprämie von 100 Euro pro Hektar, rd. 7.000 Euro für 2021 erwartet. Der für die Stadt Burscheid verbleibende Eigenanteil von rd. 4.625 Euro ist im Haushaltsplan berücksichtigt. Realisiert werden soll die Aufforstungsmaßnahme im Frühjahr und Herbst 2022.

Insgesamt sollen vom zuständigen Forstamt im Eifgental 19.600 Bäume und Pflanzen nach dem Waldbaukonzept NRW neu gepflanzt werden. Davon sind 3.850 Bäume für das Naturschutzgebiet Bökershammer vorgesehen. Unter Berücksichtigung der spezifischen Standortbedingungen wie Vegetationszeit, Wasser- und Nährstoffversorgung werden insbesondere Stiel-Eichen, Eichen, Hain-Buchen, Linden, Rotbuchen, Vogelkirschen, Eisbeere, Edelkastanien, Wild-Apfel und Sträucher (Waldrand) gepflanzt.

Bürgermeister Stefan Caplan hob in der Sitzung die Vorbildfunktion der Stadt hervor und freut sich: „Wir können einiges für unseren Wald und den Klimaschutz tun, und das dank der Fördermittel ohne viel Geld aus dem städtischen Haushalt“.

Die Mitglieder des Hauptausschusses nahmen den Bericht der Verwaltung in der Sitzung am 16. Februar erfreut zur Kenntnis und gaben „grünes Licht“ für die vorgeschlagenen Aufforstungsmaßnahmen.

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