08. Mai 2020

Grosse Solarstrom-Chancen in Burscheid!

Stadtverwaltung unterstützt Privathaushalte durch eine Beratungsoffensive mit der Verbraucherzentrale
Florian Bublies, Energieberater der Verbraucherzentrale NRW (Foto: VZ NRW)

Florian Bublies, Energieberater der Verbraucherzentrale NRW (Foto: VZ NRW)

Das Solarkataster des Rheinisch-Bergischen Kreises (www.solare-stadt.de/rbk/Solarpotenzialkataster) macht es überaus deutlich. Ein Blick in die aktuelle Karte genügt und man sieht die großen Solarstrom-Chancen auf den Burscheider Dächern. Derzeit ist noch ein erheblicher Anteil ungenutzt. Mit seinen zahlreichen Eigenheimen bietet Burscheid vielen Menschen die Chance, mit einer privaten Solaranlage den eigenen Haushalt und künftig vielleicht auch ein Elektroauto mit Strom vom eigenen Dach zu versorgen. Das hat positive Effekte auf den eigenen Geldbeutel und die Umwelt. Davon ist die Stadtverwaltung um Bürgermeister Stefan Caplan überzeugt und kooperiert deshalb mit der Verbraucherzentrale NRW zum Thema Solarstrom. „Wer vom Benziner oder Diesel auf ein E-Auto umsteigt, sollte auch über eine eigene Solarstromanlage nachdenken. Mit Solarmodulen wird das Hausdach zur Stromtankstelle für saubere und günstige Energie“, erklärt Bürgermeister Stefan Caplan.

Florian Bublies, Energieberater der Verbraucherzentrale NRW, hat hierfür auch zu “Coroanzeiten“ ein passendes Beratungsangebot.

„Im Zuge einer Videochatberatung stellen wir die Gebäude auf den Prüfstand und analysieren individuell die neuralgischen Stellen eines Gebäudes auf seine Solarstromtauglichkeit. Hierzu zählen die Beurteilung des Stromverbrauchs, Aussagen zu der möglichen Anlagengröße sowie Informationen zu Verkabelung, Montagesystemen und Wechselrichtern. Auch zu Batteriespeichersystemen und dem Thema E-Mobilität gibt es natürlich Beratungsaussagen. Betrachtet werden hierbei immer der Aufwand und der Nutzen, sowohl finanziell als auch aus der Sichtweise des Klimaschutzes“, stellt Energieberater Bublies heraus.

Möglich ist eine derart individuelle Beratung nur durch finanzielle Mittel des Landes und der EU. Der 30-minütige Videochattermin ist derzeit noch kostenlos und richtet sich an private Eigenheimbesitzer, die ihre Immobilie selbst bewohnen.

„Der Strom vom eigenen Dach ist nicht nur sauberer als der aus dem Netz, sondern auch günstiger“, sagt Energieberater Florian Bublies. Das liege vor allem daran, dass die Anschaffungskosten für Solarmodule in den vergangenen Jahren stark gefallen seien. Die genauen Möglichkeiten zumindest einmal durchrechnen zu lassen, lohne sich deshalb für alle Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer. Ein E-Auto sollte dabei mitgedacht werden, auch wenn dazu noch keine konkreten Pläne vorliegen. „Wer heute in Solarstrom investiert, sollte sich zumindest mit den richtigen technischen Weichenstellungen alle Möglichkeiten offen halten, um später auch ein E-Auto damit zu laden“, sagt Bublies. Hier geht es um Fragestellungen aus den Bereichen Netzanschlussleistung und Wallbox, d.h. einer Ladestation für ein E-Auto.

Mehr Informationen zum Thema sowie einen Solarrechner zur ersten Abschätzung der Möglichkeiten gibt es unter www.verbraucherzentrale.nrw/sonne-im-tank.

Die Beratung per Videochat zum Thema Solarstrom können Verbraucherinnen und Verbraucher jederzeit vereinbaren unter 0211 / 33 996 555 oder www.verbraucherzentrale.nrw/energieberatung.

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