25. April 2020

Problem Rheinbrücke

Bürgermeister Caplan wird von Verkehrsminister Wüst persönlich informiert

Nach den Presseinformationen zum Thema Stahleinbau auf der Rheinbrücke hatte sich Bürgermeister Stefan Caplan sofort mit einem persönlichen Brief an den Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst gewandt. Darin hat er eindringlich die schwierige Situation Burscheids durch den zusätzlichen LKW-Verkehr dargestellt und um Informationen aus erster Hand gebeten. Darüber hinaus hat er den Verkehrsminister eindringlich ersucht, alles in seiner Macht stehende zu tun, um die möglicherweise entstehende Zeitverzögerung auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

Am Freitagnachmittag nun kam der direkte persönliche Anruf des NRW-Verkehrsministers. Bürgermeister Caplan berichtet: „Minister Wüst hat mich darüber informiert, dass er innerhalb der nächsten Stunden die Vertragskündigung gegenüber der Baufirma aussprechen wird und die Neuausschreibung in der nächsten Woche erfolgt. Aus Qualitätsgründen und um zu verhindern, dass eine neue Brücke bereits am ersten Tag eine reparierte Brücke sein würde, sei die Kündigung unausweichlich. Es wird in Kürze einen neuen Zeitplan geben, der eine etwa 18 Monate spätere Fertigstellung vorsehen wird. Herr Wüst hat sich viel Zeit genommen und war über die konkrete Situation, auch über die Burscheids, sehr gut informiert. Er hat mir gegenüber hinsichtlich der betroffenen Burscheider Bevölkerung und den örtlichen Unternehmen ausdrücklich bedauert, dass die Belastungen dadurch noch eine längere Zeit andauern werden. Vor dem Hintergrund der Sachlage sei allerdings eine andere Entscheidung nicht möglich gewesen. Er hat ferner zugesagt, mich auf dem Laufenden zu halten und dass er jede Möglichkeit prüfen wird, das Verfahren zu beschleunigen.“

„Ich bedaure die Situation auf der Baustelle sehr“, so Caplan. „Wir als Stadt mit der letzten Autobahnabfahrt vor dem Leverkusener Kreuz sind in einer besonderen Situation. Gerade hier werden die LKW durch die Navigationssysteme von der Autobahn abgeleitet und belasten unsere Stadt, die Innenstadt, die Bundesstraßen und auch die Schulwege. Hinzu kommt, dass die Belastungen für unsere Wirtschaftsunternehmen immens sind und jetzt noch länger andauern. Und das mit all den Schwierigkeiten und Zusatzkosten die dadurch verursacht werden, dass die Rheinbrücke nicht mit LKW überquerbar ist. Ich werde den Verkehrsminister an seinen Aussagen messen. Darüber hinaus werden wir mit dem Landesbetrieb Straßen NRW und dem Ministerium zusammen erörtern, ob und welche Möglichkeiten ggf. bestehen, die Belastungen Burscheids bis 2023 zumindest abzumildern.“

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