22. März 2020

Klare und einheitliche Regeln einer Kontaktsperre helfen allen

Es kommt auf jeden Einzelnen an

Das passende pdf-Dokument finden Sie weiter unten. Bildquelle: RBK

Im Einklang mit dem Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen informiert Bürgermeister Stefan Caplan die Burscheiderinnen und Burscheider über die getroffenen Regelungen zur Virussituation. „Als Bürgermeister habe ich mir, wie zahlreiche andere Bürgermeisterinnen und Bürgermeister auch, einheitliche Vorgaben gewünscht.

Eine Kontaktsperre greift erheblich in die Freiheitsrechte ein. Aber wir stimmen der Einschätzung von Bund und Ländern zu, dass wir strengere Vorgaben brauchen, um die Verbreitung des Coronavirus zu stoppen. Wenn es in den kommenden Tagen nicht gelingt, die Fallzahlen radikal zu senken, würde das unsere Krankenhäuser überfordern. Das dürfen wir nicht riskieren.

Ein Verbot von Ansammlungen von mehr als zwei Personen mit Ausnahme von Familien, strenge Ahndung von Vergehen - die eindeutigen Vorgaben für NRW und Deutschland schaffen Klarheit für alle. Das hilft auch den Kommunen. Das Land schafft nun mit einer Rechtsverordnung Fakten, die auf kommunaler Ebene einheitlich gelten. Das spart bei der Umsetzung der Maßnahmen in den Städten und Gemeinden wertvolle Zeit. Für einen Flickenteppich an Regelungen hat kein Bürger Verständnis.

Es macht Hoffnung

Es macht Hoffnung, dass der allergrößte Teil der Bürgerinnen und Bürger sich schon seit mehreren Tagen verantwortungsbewusst verhält. Diese Menschen haben verstanden, dass sie sich und andere am besten schützen können, wenn sie Begegnungen auf den engsten Familienkreis beschränken.

Es kommt auf jeden Einzelnen an

Klar sein muss uns aber auch, dass es weiterhin auf jeden Einzelnen ankommt. Selbst bei einer Ausgangssperre werden die Infektionsketten nur zu sprengen sein, wenn sich jeder verantwortlich verhält. Dann wird sich hoffentlich in wenigen Tagen die Zahl der Neu-Infektionen deutlich verringern.

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