30. März 2020

Corona Virus

Inzwischen 236 bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis (Burscheid, Overath, Bergisch Gladbach, Wermelskirchen, Rösrath, Leichlingen, Odenthal, Kürten) - Stand: 02.04.2020
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Rheinisch-Bergischer Kreis. 10 weitere bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis sind heute bekannt geworden. Die neuen Zahlen verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (2), Kürten (1), Odenthal (2), Overath (3) und Wermelskirchen (2). Die Kontaktpersonen wurden ermittelt, bzw. sind in der Ermittlung. Alle bekannten Kontaktpersonen werden kontaktiert und entsprechend unter häusliche Quarantäne gesetzt. Insgesamt gibt es nun 236 bestätigte Corona-Fälle im Kreisgebiet.

Die 236 bestätigten Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (99), Burscheid (10), Kürten (9), Leichlingen (19), Odenthal (12), Overath (27), Rösrath (32) und Wermelskirchen (28).

10 Personen, die am Corona-Virus erkrankt sind, befinden sich aktuell in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung. Der Kreis weist darauf hin, dass Patienten, die in einem hiesigen Krankenhaus stationär sind, nicht unbedingt alle aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis stammen und umgekehrt auch Rhein-Berger in Kliniken im Umland sein können. Daher geben die Zahlen kein genaues Abbild über stationär behandelte Personen ab, die im Rheinisch-Bergischen Kreis wohnen.

Von den 236 bestätigten Fällen gelten 114 Personen inzwischen als genesen. Die Zahlen verteilen sich wie folgt auf die Kommunen: Bergisch Gladbach (47), Burscheid (1), Kürten (5), Leichlingen (7), Odenthal (4), Overath (15), Rösrath (16) und Wermelskirchen (19).

Insgesamt befinden sich 564 Personen in Quarantäne. Die Zahlen verteilen sich wie folgt: Bergisch Gladbach (242), Burscheid (31), Kürten (42), Leichlingen (44), Odenthal (26), Overath (54), Rösrath (62) und Wermelskirchen (63).

Wenn es zu Corona-Fällen in Pflegeeinrichtungen oder Einrichtungen der Eingliederungshilfe kommt, sind Menschen, die den Risikogruppen angehören besonders gefährdet. Diese gilt es auch besonders zu schützen. Daher hat der Rheinisch-Bergischen Kreis im Bereich der Pflegeeinrichtungen umfangreiche Präventionsmaßnahmen getroffen.

Der Kreis hat jetzt gegenüber den Einrichtungen einen Aufnahmestopp angeordnet. Um die Bewohner bestmöglich zu versorgen und die Regeleinrichtungen zu schützen, ist eine Neu- oder Wiederaufnahme von Bewohnern nur möglich, nachdem diese sich in vierzehntägiger Quarantäne befunden haben. Wenn die Quarantäne über eine Isolierstation oder ein Isolierzimmer in der Einrichtung sichergestellt werden kann, dann innerhalb der Einrichtung, falls dies nicht möglich ist, erfolgt dies über eine Quarantäne-Einrichtung, die der Rheinisch-Bergischen Kreis anbietet. Der Kreis hat hierfür mehrere Kurzzeit-Pflegeeinrichtungen mit einem Quarantänekonzept eingerichtet, die in Kürze startklar sind. Hier verbringen die Bewohnerinnen und Bewohner ihre Quarantänezeit unter besonderer Betreuung von entsprechendem Fachpersonal. Vor Ablauf der vierzehntägigen Quarantänezeit wird ein Abstrich genommen. Bei negativem Ergebnis erfolgt die Verlegung in die vorgesehene Regeleinrichtung.
So sollen sowohl die Bewohnerinnen und Bewohner, die aufgrund ihres Alters oder ihrer Vorerkrankungen besonders gefährdet sind größtmöglich geschützt werden als auch das Pflegepersonal, welches die Versorgung der Bewohner sicherstellt und besonders in diesen Zeiten eine bemerkenswerte Arbeit leistet.

Die Allgemeinverfügung ist auf der Website des Rheinisch-Bergischen Kreises nachzulesen:
https://www.rbk-direkt.de/allgemeinverfuegung-quarantaene-neuaufnahmen.pdfx?forced=true

Eine digitale Karte zu den Corona-Fällen im Rheinisch-Bergischen Kreis gibt es hier: https://arcg.is/1189D, die entsprechende mobile Version hier: https://arcg.is/1X5mLy.

Bürgertelefon
Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist für medizinisch-gesundheitliche Fragen rund um das Corona-Virus unter der Woche von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar.

Wer ist Kontaktperson?
Bei Kontaktpersonen wird zwischen drei verschiedenen Graden unterschieden. Eine Kontaktperson ersten Grades stand in direktem physischen Kontakt mit einer möglicherweise infizierten Person. Da der Übertragungsweg des Corona-Virus über Tröpfcheninfektion erfolgt, ist der unmittelbare Kontakt entscheidend. Dazu gehört zum Beispiel ein mindestens 15-minütiger Gesichts-Kontakt, beispielsweise im Rahmen eines Gesprächs. Ein Infektionsrisiko ist hier gegeben. Quarantäne wird angeordnet.

Die Kontaktperson zweiten Grades stand hingegen in weniger engem Kontakt mit der infizierten Person. Beispielsweise hat sie sich mit der infizierten Person zwar in einem räumlichen Umfeld aufgehalten jedoch hat der Kontakt nicht direkt und über einen Zeitraum hinweg bestanden. Das Infektionsrisiko ist in diesem Fall gering. Quarantäne wird nicht angeordnet.
Das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises betrachtet immer den Einzelfall. Dann wird über weitere konkrete Maßnahmen entschieden.

Hygienemaßnahmen zum eigenen Schutz beachten
Generell gilt, um sich vor einer Ansteckung zu schützen, die allgemeinen Hygienemaßnahmen zu beachten. Dazu zählen beispielsweise das häufige und ausgiebige Waschen der Hände. Hygienisches Niesen und Husten ist wichtig, beispielsweise in ein Einweg-Taschentuch und wenn ein solches nicht greifbar ist, in die Armbeuge und danach sich gründlich die Hände zu waschen.

Informationen des Robert-Koch-Institutes mit häufig gestellten Fragen zum Corona-Virus hält der Rheinisch-Bergische Kreis auf seiner Internetseite (https://www.rbk-direkt.de/corona-virus) vor. Ebenfalls informiert der Rheinisch-Bergische Kreis über seine facebook-Seite (www.facebook.com/Rheinisch.Bergischer.Kreis).

Quelle: Presseinformationen des Rheinisch-Bergischen Kreis

Alle Informationen des Rheinisch-Bergischen-Kreis zum Thema "Coronavirus" finden Sie hier.

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