28. Januar 2020

Einbürgerung – nicht nur ein bürokratischer Akt

Neue Staatsbürger*innen wurden von Bürgermeister Caplan begrüßt
Bürgermeister Stefan Caplan begrüßt die neuen deutschen Staatsbürger im Burscheider Rathaus

Bürgermeister Stefan Caplan begrüßt die neuen deutschen Staatsbürger im Burscheider Rathaus

Die deutsche Staatsbürgerschaft haben 22 in Burscheid lebende Menschen aus dreizehn unterschiedlichen Herkunftsländern - Belgien, Griechenland, Großbritannien, Italien, Argentinien, Marokko, Türkei, Polen, Rumänien, Afghanistan, Thailand, Indien und Südafrika beantragt und 2019 ihren neuen deutschen Pass in Empfang nehmen dürfen. Alle neuen Staatsbürger erhielten eine persönliche Einladung ins Rathaus. Am vergangenen Donnerstagabend (16. Januar) hat Bürgermeister Stefan Caplan sechs der neuen Staatsbürger persönlich im Rathaus begrüßt. Sie kamen mit Angehörigen zur Feier.

Lockere Gespräche  -  Brot und Salz als Willkommensgruß
Flavia Araujo wurde an diesem Abend von ihrem Ehemann, ihrer Tochter und dem Schwiegersohn begleitet. 1978 ist sie aus Großbritannien der Liebe wegen nach Deutschland gekommen, seit nun 42 Jahren lebt sie mit ihrem Ehemann in Burscheid.

Avril und Michael Deall sind verheiratet. Sie kommt ursprünglich aus Großbritannien, er aus Südafrika. Nachdem sie bereits einige Jahre in Deutschland gelebt haben, ging es beruflich ins Ausland, 2011 sind sie dann nach Deutschland zurückgekehrt. Seitdem wohnt das Ehepaar in Burscheid und „findet es ganz toll hier“. Hier haben sie sich den Traum vom eignen Haus in netter Nachbarschaft erfüllt, erzählen sie.

Izabela Labusga-Rot wurde von ihrem ebenfalls aus Polen stammenden Ehemann begleitet. Er war schon vor ihr in Deutschland. Kennengelernt haben sich die beiden in einer Diskothek. Seit 2000 ist sie in Deutschland und wohnt seit 2014 in Burscheid. Das Ehepaar hat ein Haus gebaut und möchte auch in Zukunft in Burscheid bleiben.

Linda Schoth stammt aus Belgien und brachte zur Feier ihren deutschen Ehemann mit. Er ist der Grund, warum sie seit mehr als 46 Jahren in Deutschland lebt. 1972 haben sich die beiden in Holland kennengelernt. Bereits ein Jahr später ist sie der Liebe wegen nach Burscheid gezogen. Sie selbst bezeichnet sich als „Burscheiderin“.

Joanne Westermann hat in England gelebt, bis sie dort ihren deutschen Ehemann kennengelernt hat, der dort arbeitete. Anfang 1991 kamen sie gemeinsam nach Deutschland, fünf Jahre später ging es nach Pittsburgh. Seit ihrer Rückkehr leben sie in Burscheid. Sie sagt „wir leben lieber hier“.

Bei lockerem Kennenlernen und lebendigen Gesprächen überreichte Bürgermeister Stefan Caplan den Gästen neben einer Begrüßungsurkunde auch Informationsbroschüren zu Burscheid sowie das Grundgesetz. Als besonderes Willkommensgeschenk gab es Brot und Salz, so wie es in Deutschland z. B. bei einem Einzug, schöner Brauch ist. Das ein Kilo schwere „Burscheid-Brot“, verziert mit dem Wappensymbol,  wurde extra für den Anlass von der Bäckerei Kretzer gebacken.  Am Ende der Einbürgerungsfeier entstand ein Erinnerungsfoto  und die Gäste trugen sich in das „Goldene Buch“ der Stadt ein.

Schöne Tradition seit vier Jahren
„Die Einbürgerungsfeier im Rathaus ist inzwischen zu einer schönen Tradition geworden. Auch im kommenden Jahr wird es sicher wieder eine solche Feier geben“, freut sich Bürgermeister Stefan Caplan über die positive Resonanz der neuen Staatsbürger*innen.

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