20. August 2019

Schulsanierung ist ein wichtiges Thema

Fördermittel des Bundes werden von der Kämmerei abgerufen

Seitenschutzgerüst für die Dachsanierung an der Johannes-Löh-Gesamtschule (Haus 1) – Quelle: Stadt Burscheid, Ivo Kretschmer

In diesen Tagen berichteten die Medien, dass die Kommunen in NRW nur einen geringen Teil der Bundesmittel für die Schulsanierung abgerufen haben. Auch für Burscheid stehen nach dem sogenannten „Kommunalinvestitionsförderungsgesetz“ (Kapitel 2) Fördermittel für die Schulsanierung von rund 325.000 Euro zweckgebunden zur Verfügung. Die in Aussicht gestellten Gelder sind von Stadtkämmerin Helga Lagotzky im städtischen Haushaltsplan fest eingeplant und besitzen auch in der Arbeitsplanung des Hochbauamtes Umsetzungspriorität. Bei allen Fördermaßnahmen werden natürlich die gesetzlich vorgeschriebenen Umsetzungszeiträume eingehalten.

Aktuell wird mit diesen Mitteln das marode Dach des Gebäudes der ehemaligen Friedrich-Goetze-Hauptschule, das aus dem Jahr 1976 stammt, komplett saniert. Dafür stehen der Stadt Burscheid 90 % der förderfähigen Kosten aus Bundesmitteln zum Abruf bereit.

Weitere Fördermittel aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetzt werden eingesetzt, um die Heizungsanlage in der EMA-Schule in Hilgen zu erneuern und die Gebäudeleittechnik (Heizungssteuerung, Lüftung und Beleuchtung) in der Max-Siebold-Halle zu modernisieren. Alle zustehenden Fördermittel werden von der Kämmerei nach den Vorgaben der Förderrichtlinien abgerufen.

„Die Sanierungsarbeiten an den Schulgebäuden sind für uns ein ganz wichtiges Thema, um ein vernünftiges Lernumfeld für die Burscheider Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Selbstverständlich nutzen wir die in Aussicht gestellten Fördermittel von Bund und Land alle aus. In den Ferien werden viele bauliche Maßnahmen umgesetzt. Seit Jahren werden im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten laufend Arbeiten an und in den Schulgebäuden ausgeführt.“

Weitere Maßnahmen im Rahmen anderer Förderprogramme

Jeder Sanierungs- oder Baumaßnahme geht eine umfassende Planungs- und Ausschreibungsphase voraus und die Arbeiten können beginnen, wenn die jeweils passenden Fachfirmen ihren Auftrag erhalten haben. Als nächste große Baumaßnahme steht die energetische Sanierung des Flachdaches der Max-Siebold-Halle im Schulzentrum der EMA-Schule in Hilgen nach Kapitel 1 des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes an. Für die Dachsanierung – und wenn es sich wirtschaftlich rechnet auch mit Photovoltaikanlage – sind Fördermittel für 2019 von rund 330.000 Euro eingeplant. Abgerufen werden auch diese Mittel nach den entsprechenden Baufortschritten so, wie es die Förderrichtlinien vorgeben.

In Burscheider Grundschulen werden aktuell aus dem Landesförderprogramm „Gute Schule 2020“ Mittel in Höhe von rund 580.000 Euro „verbaut“. Unter anderem erhalten Flure und Klassenräume einen neuen Farbanstrich, neuen Bodenbelag und kostensparende LED-Beleuchtung und die Flure zusätzlich neue Bewegungsmelder.

Fördertöpfe werden ausgenutzt

„Wir nutzen alle nur denkbaren Fördertöpfe von Bundes- und Landesstellen, die den nordrhein-westfälischen Städten angeboten werden. Nur so kann es Rat und Verwaltung der Stadt Burscheid als wirtschaftlich handelnde Kommune erfolgreich gelingen, alle wichtigen und notwendigen Maßnahmen für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt finanziell umzusetzen“, sind sich die Verantwortlichen in der Stadt einig. „Bei uns ist noch kein Cent an Fördermitteln nicht zeitgerecht verbaut worden.“

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