Ausstellung im Haus der Kunst:
Walther Schliephake
Leben und Wirken in schwieriger Zeit

Zeichnungen, Ölbilder und zeitgeschichtliche Dokumente waren in der Ausstellung mit Werken von Walther Schliephake (1888 – 1968) in der Zeit vom 17. bis 31. Januar im Burscheider Haus der Kunst, Höhestr. 5, zu sehen.
In enger Zusammenarbeit mit dem Bergischen Geschichtsverein – Abt. Burscheid – und der Paul-Luchtenberg-Stiftung zeigte die Stadt Burscheid rd. 60 ausgewählte Exponate aus der Sammlung des Malersohnes Wilhelm Schliephake. Dieser hatte im Rahmen eines Dauerleihgabevertrages im November 2007 einen Großteil der Bilder, Grafiken und Dokumente seines Vaters Walther Schliephake der Stadt überlassen. Einige der in der Ausstellung gezeigten Bilder und Exponate stammen u.a. auch aus seinem Privatbesitz.
Eröffnet wurde die Ausstellung am Freitag, 16. Janaur, 19.30 Uhr von Bürgermeister Hans Dieter Kahrl. Eine Einführung zu Leben und Wirken des bekannten Burscheider Malers gab Susanne Bonenkamp – Kulturreferentin des Rheinisch-Bergischen Kreises. „Schliephakes gesucht“
Unter diesem Motto waren Besitzer von „Schliephakes“ am Samstag, 17. Januar zwischen 15 und 18 Uhr herzlich in das Haus der Kunst eingeladen, über diese Arbeiten zu berichten und – wenn möglich – diese auch mitzubringen. Eine solche Aktion war im Jahre 1998 im Rahmen einer Schliephake-Ausstellung bereits auf große Resonanz gestoßen und es gab viel Interessantes über den Burscheider Maler und sein Wirken auszutauschen. Die Stadt Burscheid hat diese Gelegenheit genutzt, um weitere Arbeiten von Walther Schliephake in das Werksverzeichnis aufnehmen.