25. September 2017

Totholzhecke am Panorama-Radweg

Die Totholzhecke wird wieder aufgeschichtet. EMA-Schüler helfen tatkräftig mit.
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Etwa 15 Monate ist es her, dass die Viertklässler der Ernst-Moritz-Arndt Schule (EMA Schule) das letzte Mal die Totholzhecke am Panorama-Radweg „Balkantrasse“ in Hilgen mit Ästen und Zweigen aufgefüllt haben. Seit der Anlegung der Totholzhecke im Jahr 2011 im Rahmen eines internationalen Jugendworkcamps kümmern sich Klassen der EMA Schule regelmäßig darum, neues Material aufzuschichten.

Totholzhecke verrottet mit der Zeit

So verrottet das Holz in der Totholzhecke im Laufe der Zeit und sackt in sich zusammen. Daher ist es erforderlich, Schnittgut nachzufüllen, denn eine Funktion der Hecke ist die Absturzsicherung für Radfahrer. Daneben bietet sie aber auch vielen Pflanzen und Tieren, wie zum Beispiel Igeln und Vögeln, einen wichtigen Lebensraum. Und auch Gehölzschnitt findet so eine sinnvolle und umweltschonende Verwendung anstelle vom Transport zur Grünabfallannahmestelle mit zum Teil langen Autoschlangen oder dem Einsatz lärmverursachender Häcksler.

Material wird vom Forstbetrieb bereitgestellt

Um die Totholzhecke auf der gesamten Länge von über 100 Metern wieder auffüllen zu können, ist der Forstbetrieb Utech aus Wermelskirchen, der die Aktion der drei vierten Klassen erneut begleiten wird, seit Anfang des Monats dabei, geeignetes Material an den Panorama-Radweg zu transportieren.

„Es ist toll, dass die EMA Schule sich mit ihren Klassen bereits seit vielen Jahren um die Totholzhecke kümmert und uns bei dem Auffüllen tatkräftig unterstützt. Die Schule ist inzwischen so etwas wie ein Pate für die Hecke geworden“, so Uwe Graetke von der Stadtverwaltung. „Natürlich wird den jeweiligen Klassen an den Aktionstagen alles Wissenswerte zu Totholzhecken vom Forstbetrieb Utech und vom örtlich zuständigen Förster Hans-Christian Ludwig vermittelt.“

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