23. August 2017

Ferienzeit – Bauzeit

Baumaßnahmen, Renovierungen und Sanierungen an städtischen Gebäuden. Arbeiten laufen auf Hochtouren.
Altes Rathaus eingerüstet

Altes Rathaus eingerüstet

Die Zeit der Sommerferien wird vom städtischen Hochbauamt - wie in jedem Jahr – möglichst dazu genutzt, u. a. Renovierungs- und Sanierungsarbeiten in den Schulen durchzuführen. Überwiegend sind es lärmintensive Gewerke, die sonst den laufenden Schulbetrieb stören würden. Aber auch andere städtische Maßnahmen laufen in den Sommermonaten auf Hochtouren.

Umbauarbeiten in der Johannes-Löh-Gesamtschule

In Fortsetzung der Baumaßnahmen im Sommer 2016 werden im Gebäude der ehemaligen Friedrich-Goetze-Hauptschule, heute Haus 1 der Johannes-Löh-Gesamtschule, Auf dem Schulberg, derzeit weitere Brandschutzsanierungen ausgeführt. Dazu erforderliche Abbrucharbeiten sind bereits abgeschlossen. Im ersten und zweiten Geschoss werden Brandschutzdecken mit integrierter LED-Beleuchtung eingebaut. Das bisherige Lehrerzimmer wird vergrößert und erhält im Zuge des Umbaus einen integrierten Besprechungsraum. Auch der Verwaltungsbereich der Schule wird renoviert: In sechs Verwaltungsbüros und im Sanitätsraum erfolgen Sanierungsarbeiten, gefolgt von Malerarbeiten und die Verlegung neuer Bodenbeläge. Darüber hinaus werden die Elektroverkabelungen überarbeitet einschließlich neuer EDV-Anschlüsse. „ Alle diese Arbeiten müssen abgeschlossen sein, wenn die Schule wieder beginnt. Das werden wird schaffen“, ist sich der städtische Projektleiter, Dipl.-Ing. Ivo Kretschmer, vom Amt für Gebäudemanagement sicher. Rund 175.000 Euro stehen für diese Maßnahmen im städtischen Haushaltsplan zur Verfügung.

Sanierung der Sanitäreinrichtungen in der Schulturnhalle Hilgen

Schon in die Jahre gekommen sind die Duschen und WCs in der Schulturnhalle Hilgen an der EMA-Schule, denn sie stammen noch aus den 60er Jahren und entsprechen nicht mehr heutigen Standards. Das ändert sich jetzt: Pünktlich zum Beginn der Sommerferien ist mit der Sanierung im Erdgeschoss der Schulsporteinrichtung, die auch von Vereinen genutzt wird, begonnen worden. Unerwartete Änderungen im Rahmen der Altbausanierung konnten bei den Gewerken Heizung/Sanitär und Elektrotechnik gemeinsam mit engagierten Burscheider Unternehmen zügig durch gute Lösungen aufgefangen werden. Ein erfahrener Fliesenfachbetrieb sorgt für einen neuen zweckmäßigen Fliesenbelag. Es folgen die Malerarbeiten. Auch wenn der zuvor ausgeklügelte Sanierungsplan vorsah, dass alle Gewerke pünktlich zum Schuljahresbeginn abgeschlossen sein sollen, so hat sich dennoch eine zeitliche Verzögerung um einen Tag ergeben: Die Trennwände für die Duschen und WCs können nach Mitteilung der Fachfirma aus Bayern erst am Einschulungstag angeliefert werden. Das bedeutet, sobald die Einschulungsfeier am Vormittag des 31. August in der Schulturnhalle beendet ist, werden die Trennwände montiert. Somit können sich die Schülerinnen und Schüler sowie die Hallennutzer auf einen freundlich gestalteten Umkleideraum und Sanitäreinrichtungen freuen.

Die Kosten für diese Sanierungsmaßnahme belaufen sich auf rd. 40.000 Euro. Finanziert wird die Maßnahme aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der NRW.BANK im Rahmen des Förderprogramms „Gute Schule 2020“.

Umbau altes Rathaus Bismarckstraße

Für den Umbau des alten Rathauses in ein Bildungs- und Integrationszentrum, (kurz BIZ genannt) sind im Rahmen der Förderung von Maßnahmen zur Stadterneuerung (Sonderprogramm für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen) Fördermittel des Landes in Höhe von 626.000 Euro bereitgestellt. Das aufwändige Dach wird komplett saniert. Dabei ist das obere Zeltdach bereits fertiggestellt. Zurzeit wird noch am Mansardendachgeschoss gearbeitet. Im Innenbereich schreiten die Arbeiten ebenfalls voran: So werden die Elektro- und Brandschutztechnik sowie die Sanitäreinrichtungen erneuert. In Vorbereitung ist der Trockenbau für die Installierung der Abhangdecken. Das Baubudget für diese Umbaumaßnahme beträgt rund 782.000 Euro, wovon 80 % vom Land getragen werden.

Neubau Flüchtlingsunterkunft Luisenstraße

Die städtische Neubaumaßnahme Luisenstraße, die zukünftig 14 Wohnungen für Flüchtlinge bietet, ist - nach anfänglichen Verzögerungen - im Zeitplan. In diesen Tagen starten die Tiefbauarbeiten für die Verlegung von Versorgungsleitungen. Aus diesem Grunde ist die Straße Büchel in Höhe des Neubaus für die Dauer der Verlegungsarbeiten halbseitig gesperrt, denn die Gas- und Wasserleitungen liegen im Fahrbahnbereich. Innen werden zurzeit die Malerarbeiten ausgeführt. Ab September wird die Außenfassade des Neubaus gestaltet und die Außenanlagen hergerichtet.

„Momentan läuft auch die Küchenbeschaffung, so dass diese voraussichtlich Mitte Oktober eingebaut werden können“, ergänzt Marco Fuss, stellvertretender Leiter des städtischen Ordnungsamtes. „Wir gehen davon aus, dass der Neubau Ende Oktober/Anfang November einzugsbereit ist.“

Für die Baumaßnahme inkl. Grundstück werden insgesamt rund 2,0 Mio. Euro aufgebracht, davon sind rund 1,6 Mio. Euro Fördermittel.

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