01. Februar 2019

Winterzeit - wenn es schneit...

Wie ist die winterliche Straßenreinigung geregelt?
Untere Hauptstr. im Schnee

Foto: Dr. Andreas Henckels

Sobald Schnee fällt oder Glätte einsetzt fragen sich viele Anwohner, was bei der winterlichen Straßenreinigung zu beachten ist und wer für welche Bereiche zuständig ist.  Auf Grund der derzeitigen winterlichen Wetterverhältnisse weist die Stadt Burscheid auf die bestehenden ortsrechtlichen Regelungen sowie auf Zuständigkeiten beim Räumdienst hin.

Was müssen Anlieger beim Winterdienst beachten?

Versicherungsbedingt muss in der Zeit von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr gefallener Schnee und entstehende Glätte nach Beendigung des Schneefalls bzw. nach dem Entstehen der Glätte unverzüglich beseitigt werden. Nach 20:00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind bis 7:00 Uhr (sonn- und feiertags bis 9:00 Uhr) des folgenden Morgens zu beseitigen.

Dabei sind angrenzende Wege nach Möglichkeit  in einer Breite von 1,50 m und bei geringeren Gehbahnbreiten in voller Breite von Schnee freizuhalten. Anlieger sollen den Schnee auf den Teil des Gehweges, der an die Fahrbahn grenzt oder - wo dies nicht möglich ist - auf den Fahrbahnrand räumen und zwar so, dass der Fahr- und Fußgängerverkehr nicht gefährdet und nur möglichst wenig belastet wird.

Verwendung von Salz grundsätzlich verboten

Es darf nur abstumpfendes Streugut wie Sand, Splitt, Asche o.ä. ohne Salzbeimengung verwendet werden. Eine Verwendung von Salz oder sonstigen auftauenden Stoffen ist nur auf Treppen, Rampen, Gefäll-, Steigungsstrecken oder ähnlichen Gefahrenstellen und in klimatischen Ausnahmefällen, wie zum Beispiel bei Eisregen erlaubt. Gehwege mit Baumbestand oder angrenzender Begrünung dürfen nicht mit Salz oder auftauenden Mitteln gestreut werden.

Wohin mit dem Schnee?

Immer wieder fragen sich Grundstückseigentümer „Wohin mit dem Schnee?“ Hierzu sieht die Straßenreinigungssatzung vor, dass der Schnee auf dem an die Fahrbahn grenzenden Teil des Gehweges oder notfalls auf dem Fahrbahnrand so gelagert werden muss, dass der Fußgänger- und Fahrverkehr hierdurch nicht mehr als unvermeidbar gefährdet oder behindert wird. Weiterhin zu beachten ist, dass die Einläufe in Entwässerungsanlagen und die Hydranten von Eis und Schnee freizuhalten sind. Leider oftmals nicht beachtet wird, dass Schnee und Eis von Grundstücken nicht auf die öffentliche Straße geschafft werden dürfen – hierzu zählen auch die befestigten Seitenstreifen, die öffentlichen ausgewiesenen Parkflächen und Wendehämmer.

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