13. November 2018

Lange Wartezeiten an der Ampelanlage Höhestraße/Zufahrt A 1

Ampel

Immer wieder erreichen die Stadtverwaltung Eingaben und Anfragen von Einwohnern, die z. B. als Berufspendler täglich lange Wartezeiten an den Ampelanlagen an der Höhestraße im Bereich der Autobahnanschlussstelle A1 in Kauf nehmen müssen. „Wir kennen das Problem und sind deswegen auch in ständigem Austausch mit dem hierfür zuständigen Straßenbaulastträger, das ist das Land NRW“, versteht Bürgermeister Caplan das Ärgernis gut. An der Lösung der verkehrlichen Probleme im Bereich der Autobahnanschlussstelle Burscheid wird der Information des Landes nach intensiv gearbeitet. Eine endgültige Lösung wäre jedoch erst mit dem Neubau der Rheinbrücke Leverkusen zu erwarten. Bis dahin, so teilt es der Landesbetrieb Straßen.NRW mit, werde es leider immer wieder zu Verkehrsverlagerungen von der A1 auf das Burscheider Straßennetz geben. „Die Baustellen-Lichtsignalanlage wird dieser Situation unter Berücksichtigung der entsprechenden Sicherheitsanforderungen besser gerecht als die stationäre Lichtsignalanlage“, heißt es vom Landesbetrieb, der nach wie vor an einem Verkehrskonzept arbeitet.

Warum wird nicht die „alte“ Ampelschaltung aktiviert?

Grund für die Einrichtung der oft kritisierten Baustellenampelschaltung, so erklärte es der  Landesbetrieb NRW auf Nachfrage, sei die Straßenbaumaßnahme auf der B 51 in Hilgen sowie die eingeschränkte Befahrbarkeit der Rheinbrücke in Leverkusen. Obwohl die B 51 in Hilgen inzwischen fertiggestellt ist, bedarf es nach wie vor einer flexiblen Verkehrsregelung für die Autobahnabfahrten. Damit der von der Autobahn abfahrende Verkehr nicht zu Rückstaus auf der Autobahn und im Bereich der Abfahrten führt, werden die Baustellensignalisierungen auch weiterhin in Betrieb gehalten. Der Landesbetrieb Straßen.NRW will hiermit flexibel reagieren, um Auffahrunfälle zu vermeiden. Deshalb bleibt  auch die  „alte“ Ampelschaltung zunächst weiterhin außer Betrieb. 

Verkehrskonzept und verkehrsrechtliche Anordnung

Nach Vorliegen der verkehrsrechtlichen Anordnung, unter Berücksichtigung der Baumaßnahme „Rheinbrücke“, durch den Rheinisch-Bergischen Kreis, wird die stationäre Ampelanlage wieder in Betrieb genommen. Hierdurch wird voraussichtlich eine Verbesserung der Situation eintreten. Das grundsätzliche Problem der Verkehrsverlagerung bleibt jedoch bestehen. Eine endgültige Ampellösung ist erst nach Beseitigung der Leverkusener Engstelle wieder möglich.

Videoüberwachtes System leitet den priorisierten Verkehr

Bei den im Jahr 2015 ersatzweise aufgestellten Baustellensignalisierungen handelt es sich um ein videoüberwachtes System, welches durch die Betreiberfirma überwacht und jeweils an die Verkehrslage angepasst wird, so heißt es. Mit der Signalanlage wird  derzeit der von der Autobahn abfließende Verkehr priorisiert, um der Gefahrenlage dort vorzubeugen und Unfälle durch Rückstaus im Bereich der Abfahrten zu vermeiden. Leider kann dies zu längeren Wartezeiten in den untergeordneten Bereichen, wie z. B. an der Griesberger Straße, führen.

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