07. Februar 2017

Einbürgerung – nicht nur ein bürokratischer Akt

Neue Staatsbürger wurden von Bürgermeister Caplan begrüßt.
Foto (v.l.n.r.): Abdelkader Brahimi, Elvira Gayk und Bürgermeister Stefan Caplan

Foto (v.l.n.r.): Abdelkader Brahimi, Elvira Gayk und Bürgermeister Stefan Caplan

Achtzehn Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern, – Türkei, Griechenland, Philippinen, Kamerun, Kasachstan, Mazedonien, Großbritannien, Marokko, und Polen – haben im letzten Jahr die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt und leben heute mit ihrem neuen deutschen Pass in Burscheid.

Erste Einbürgerungsfeier im Rathaus

Am Donnerstagabend (2. Februar) hat Bürgermeister Stefan Caplan erstmals neue Staatsbürger in der Stadt begrüßt. Es war eine Premiere. Eingeladen waren sie alle, doch nur zwei Neu-Burscheider konnten diesen Termin wahrnehmen. Sie waren mit Angehörigen gekommen, sodass es eine gemütliche Feierstunde im Rathaus wurde.

Elvira Gayk (51) kommt von den Philippinen  und lebt seit 15 Jahren in Burscheid. Sie war mit ihrem Ehemann, der Tochter und deren Patentante der Einladung ins Rathaus gerne gefolgt.  „Ich bedanke mich, dass ich jetzt Deutsche bin“, sagt sie zufrieden, und fügt dem hinzu, dass sie sich in Burscheid sehr wohl fühlt. Auch Tochter Kimberly (14), Schülerin der Johannes-Löh-Gesamtschule, freut sich mit ihrer Mutter.

Abdelkader Brahimi (40), Vater von drei Kindern lebt mit seiner Familie schon viele Jahre in Burscheid, arbeitet bei Federal Mogul und  sieht seinen Lebensmittelpunkt in Deutschland. Für ihn war klar, die Aspekte der Zugehörigkeit sind erreicht, ich habe eine Wohnung und eine feste Arbeit und ich will meinen Kindern eine feste Heimat geben. So schrieb er auch am Ende der ersten Einbürgerungsfeier ins Gästebuch der Stadt in Arabischer Schrift mit deutscher Übersetzung: „es freut mich, Deutscher zu werden“.

In einer sehr persönlichen Ansprache begrüßte Bürgermeister Caplan die neuen Staatsbürger und überreichte ihnen neben einer Begrüßungsurkunde auch  Informationen über Burscheid und das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Als besonderes Willkommensgeschenk gab es darüber hinaus noch Brot und Salz, so wie es in Deutschland z. B. bei einem Einzug Brauch ist. Das ein Kilogramm schwere „Burscheid-Brot“ wurde extra für den Anlass von der Bäckerei Kretzer gebacken und mit dem Wappensymbol der Stadt Burscheid – drei Lindenblätter – versehen.

Zaghafter Beginn einer schönen Tradition
„Im nächsten Jahr wird es wieder eine Einbürgerungsfeier geben“, kündigt Bürgermeister Caplan an. „Das war erst der Beginn einer schönen Tradition“.

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